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Kreuzspuren: 40 Tage Fußwallfahrt von Dresden nach Köln

8. Juli bis 16. August 2005

Nachdem das WJT-Kreuz im Erzbistum Köln unterwegs war, macht es sich mit vielen Jugendlichen auf eine 40-tägige Fußwallfahrt. Offizieller Start ist am 8. Juli 2005 in Dresden. Bis zum 16. August 2005, wenn das Kreuz von Jugendlichen zur Eröffnungsfeier in Köln ins Stadion getragen wird, sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 30 Jahren mit dem Kreuz auf dem Weg.

Tagesaktuelle Informationen über die Wegstrecke sowie Fotos und Eindrücke findet ihr auf dieser Website. Wir aktualisieren die Seiten jeweils gegen Abend. Hier geht es zu den Etappen.

Die gesamte Strecke, zusammen mehr als 750 Kilometer, wird das 31 Kilogramm schwere Kreuz von sechs jungen Leuten getragen, die immer wieder wechseln. Eine Tagesetappe ist etwa 20 Kilometer lang. Die Wallfahrt ist in der langen Tradition der Weltjugendtage etwas Neues. Der Wegverlauf wurde ganz bewusst gewählt:

Wie die Heiligen Drei Könige dem Stern folgend im Osten aufbrachen, um schließlich den König der Welt anzubeten, führt der Pilgerweg von Osten nach Westen. Dabei wird gleichzeitig der langjährigen Partnerschaft zwischen den Diözesen Dresden und Köln Rechnung getragen.

Das Motto des WJT bezieht sich auf den Pilgerweg der Heiligen Drei Könige. Sie waren die ersten, die zu Christus auf dem Weg waren und „sind gekommen, um IHN anzubeten“ (Mt 2,2). Jeder Tag, jede Etappe auf dem Weg von Dresden nach Köln bietet die Chance, sich mit Fragen zu beschäftigen. Fragen nach meinem Glauben, nach meinem Bild von Gott und meiner Beziehung zu Jesus. Oder auch: Wie lebe ich meinen Glauben und wie kann ich daraus handeln.

Tagesablauf

An jedem Tag gibt es Wanderzeiten, Gebetszeiten, Essenszeiten, aber auch Freizeit, um sich zu erholen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Umgebung oder Stadt zu erkunden, in der übernachtet wird. 

7:00 Uhr – Frühstück
8:00 Uhr – Reisesegen
8:30 Uhr – Aufbruch
8:30 bis 12:00 Uhr – Erste Wegetappe
12:00 Uhr – Mittagsgebet
12:15 bis 15:00 Uhr Mittagspause
15:00 bis 18:30 – Zweite Wegetappe
18:30 Uhr – Ankunft am Quartier
Abendessen
20:00 Uhr – Gottesdienst
Gebet in die Nacht
Hinweis: Alle Zeiten sind abhängig von der jeweiligen Situation vor Ort und können sich ändern.

Wir sind gemeinsam auf dem Weg, mit Weggefährten unterwegs; manchmal spüren wir Widerstand, manchmal entdecken wir für uns neue Wahrheiten. Wir erfahren viel über uns, entdecken Gott neu. Wir öffnen uns anderen und ihm im Gespräch und im Gebet.
Alle Jugendlichen, die etappenweise diesen Weg mitgehen, bewegen sich auf alten Pilgerpfaden: Das erste Teilstück von Dresden bis Vacha folgt dem ökumenischen Pilgerweg, entlang der Via Regia. Von Vacha bis Köln werden ebenfalls alte Pilgerwege genutzt: Der Elisabeth-Pfad und der Jakobsweg. Außerdem werden die jugendlichen Wallfahrer ganz in der Tradition der Pilger untergebracht: Viele katholische und evangelische Gemeinden haben sich entlang des Weges bereit erklärt, die Jugendlichen für eine Nacht im Pfarrsaal oder in den Gemeinderäumen zu beherbergen. Die Wallfahrt wird aus Mitteln des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken gefördert.

Anmeldeschluss war der 17. Mai 2005. Wer sich trotzdem über die Wallfahrt informieren möchte, erfährt weiteres im Veranstaltungsflyer, den es hier (pdf-Format, 400 KB) zum Herunterladen gibt.

Die geplanten Etappen der Wallfahrt könnt ihr hier nachlesen (pdf-Format, 144 KB). Wann genau welcher Bischof oder Erzbischof sich mit auf den Weg macht, erfahrt ihr in einer weiteren Datei (pdf-Format, 92 KB).

Projektleitung

  • Simone Honecker, Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), Projektleitung
  • Dr. Marc-Ansgar Seibel, Weltjugendtagsbüro;
  • Pfarrer Andreas Mauritz, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ);
  • Sr. Birgit Holtick, Arbeitsgemeinschaft Jugendpastoral der Orden (AGJPO);
  • Matthias Micheel, Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken;
  • Christof Hemberger (Charismatische Erneuerung; er hält den Kontakt zu den geistlichen Gemeinschaften und der Projektleitung).
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